Stützpunkttraining Technik 26.03.2010  

Komplexaufgaben - mit Andi Hötzinger  aus Waldkraiburg

Germering: „Komplexaufgaben “, standen auf dem Lehrplan des März-Stützpunkttrainings Technik. Trotz Beginn der Osterferien hatten sich am 26.03.2010  rund 30 Ju-Jutsuka aus dem südbayerischen Raum in der Turnhalle der Kerschensteiner Schule eingefunden.

Referent des Abends war Andreas Hötzinger aus Waldkraiburg, 4. Dan und Mitglied des Lehrteams des Ju-Jutsu Verbandes Bayern (JJVB).

Gleich beim Aufwärmtraining war Koordinationsfähigkeit gefragt:

Mit Klatschspielen, die in der Endform an traditionelle bayerische Schuhplattler erinnerten und nicht nur gestandenen Bayern Spaß machte, brachte Andi die Teilnehmer auf Betriebstemperatur.

Darauf folgte eine Herausforderung an die Wendigkeit der Ju-Jutsuka: Mit schlangenhaften Bewegungen der Arme mussten die sich gegenüberstehenden Partner zu einem Griffansatz gelangen.Alles hatte den Sinn, ein Gefühl für Wurfeingänge zu bekommen.

Denn Andreas hatte den Schwerpunkt des Trainings auf Wurftechniken gelegt, wie sie im Prüfungsprogramm im Bereich der Komplexaufgaben gefordert sind.

Dabei geht es darum, einen sich bewegenden, sonst passiven Partner in eine günstige Wurfposition zu manövrieren. Unter Ausnutzung der Bewegung des Gegners wird so der entsprechende Wurf nach vorne oder hinten gezielt vorbereitet.

Hierzu demonstrierte Andi einige Beispiele. Sehr effizient war zum Beispiel ein sehr tief angesetzter Schulterwurf, wie er im Wettkampf gerne verwendet wird. Damit der Wurf möglichst schnell durchgeführt werden kann, zeigte Andi die Variante, bei der nur der Ellbogen in Achselhöhe des Gegners angesetzt und dann über die Schulter nach vorne geworfen wird.

 Am Ende des zweistündigen Trainings, das leider viel zu schnell vergangen ist, dankte Heinz Nitsche, Leiter der Abteilung Ju-Jutsu/Karate des SCUG, Andi Hötzinger für das ausgezeichnete Training.

Astrid Grimm, Pressewartin, SCUG, Abt. Ju-Jutsu/Karate